Forstwirtschaft:
Ökonomie und Ökologie im Einklang...

Die Forstwirtschaft ist von Beginn an eine wichtige Säule des Biberacher Hospitals, die in der großen Bedeutung von Brenn- und Bauholz für die Bevölkerung begründet ist. Kontinuierliche Zukäufe führen dazu, dass der Hospital 1832 bereits 1.308 ha Wald besitzt.

Die Fläche des Hospitalwaldes beträgt heute 1.652 ha, gelegen in einem Areal zwischen Muttensweiler, Ahlen, Burgrieden und Ringschnait. Typischer Bestand ist ein Mischwald aus etwa zwei Drittel Nadelholz und einem Drittel Laubholz.

Die Rolle des Waldes wird heute weitaus differenzierter gesehen als zur Gründungszeit des Hospitals: Zwar spielt Holz als regenerativer Brennstoff auch in der Gegenwart eine wichtige Rolle, doch steht mittlerweile auch die Bedeutung des Waldes für Luft und Klima, beim Erosionsschutz, beim Erhalt des ökologischen Gleichgewichts und nicht zuletzt als Erholungs- und Freizeitraum im Vordergrund.

Deshalb besitzt bei der Bewirtschaftung der hospitälischen Wälder seit langem die Nachhaltigkeit größte Priorität - das heißt, die jährlich geschlagenen rund 18.000 bis 20.000 Festmeter Holz stehen in einem ausgewogenen Verhältnis zur Menge des zuwachsenden Holzes.

Gerade in Verbindung mit modernen Heiztechnologien auf Holzbasis in hospitälischen Gebäuden wird dem Bereich Forstwirtschaft auch in Zukunft große Bedeutung zukommen.

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